Florales -
Zwischen Natur und Abstraktion

Manchmal sitze ich im Garten – mit Skizzenbuch und Stift, mitten im Wachsenden. Ich skizziere in kleinen Formaten, halte einen Moment fest, eine Form, ein Licht, eine Farbe.

Daraus entstehen später Bilder – am Arbeitstisch, in Ruhe, mit Abstand zum Motiv. In Gouache, als Monotypie, als Collage oder freier Siebdruck. Die Technik folgt dem Motiv, nicht umgekehrt.

Manchmal sind es Blüten, die ich kenne, manchmal nur eine Erinnerung daran. Eine Farbe, die ich unterwegs fotografiert habe. Eine Form, die mich nicht loslässt.
Es ist immer die Abstraktion des Lichts, der Form, der Farbigkeit, die mich reizt. 
Das Florale ist der Anfang. Was entsteht, ist freier.