Toskana – Zwei Wochen Arbeiten in der Natur

Plein Air – Arbeitsplatz im Schatten

Kein Urlaub mit ein bißchen Pinselei - sondern zwei Wochen intensives Arbeiten in der Landschaft.

Ende Mai. Toskana. Die Vorfreude breitet sich aus.
Wir sind eine Gruppe von 14 Malern:Malerinnen, geleitet von Jens Kilian – Künstler und Dozent. Ich arbeite schon lange mit ihm und schätze seine Bildsprache sehr.

Das Haus liegt abgelegen bei Agliati, wunderschön und still. Die Tage gehören der Arbeit – morgens raus in die Landschaft, mittags Pause und nachmittags weiter, zwischendurch immer Austausch in der Runde. Abends werden wir zum Glück von einer Köchin versorgt.

Ich werde mit Gouache und Aquarell arbeiten – mit Farben von Lascaux, hervorragend pigmentiert. Und bewusst nur wasserlöslich: kein Acryl, keine Reste in der Natur.

Das Equipment trägt jede:jeder selbst. Papier, Farben, kleine Feldstaffelei, Stühlchen, Sonnenhut, WASSER. Die Sonne im Süden meint es ernst. Ich suche mir immer einen Platz im Schatten – so kann ich schauen und schauen und schauen und mich auf die Landschaft einlassen.

Das konzentrierte Arbeiten über viele Tage hinweg verändert den Blick. Die Aufmerksamkeit für mögliche Motive wird schärfer, intensiver. Meistens sehe ich nach kurzer Zeit nur noch Farbflächen. Am Abend bin ich voll mit Eindrücken. Erschöpft und reich.

Geplant sind Ausflüge ins Umland, vielleicht ans Meer, natürlich auch zum Malen – und ein Tag in Florenz, ein Besuch in den Uffizien.

Ich freue mich sehr. Und werde berichten.

Wenn Du Lust hast mich zu begleiten, schau doch auf meinem Instagram Account.
@nicolepeters_freiwerke

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Der Körper als Motiv