Lara. Andreas. Mary. Ronja. Sarah. Friedrich.

Sie kommen aus der Vorstellung. Kein Modell, keine Vorlage –
nur die Fläche, die Farbe und ein Gesicht, das entsteht.

Die Namen kommen spontan, wie die Bilder selbst. Irgendwann ist da ein Friedrich. Oder eine Ronja. Sie stellen sich mir einfach innerlich vor.

Es sind sechs große Köpfe – 70 × 100 cm, Gouache, Ölpastellkreide auf Schleifpappkarton. Der Untergrund gibt den Farben Raum und Widerstand zugleich.
Die intensive Farbigkeit, die mich schon in der Landschaft begleitet, findet hier einen anderen Ausdruck – intimer, direkter, manchmal fast unbequem nah.

Die Gesichter sind reduziert und doch präsent. Eine Linie, die andeutet. Eine Fläche, die trägt. Ein Blick, der bleibt.

Ich weiß nicht immer wer sie sind. Aber ich erkenne sie sofort.

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Der Körper als Motiv

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Emberg - Mein Kraftort